Wir stehen für die breite Förderung und Umsetzung von ökologischem Denken und Handeln, von Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Ein diesbezüglicher Wandel in unserer Gesellschaft ist dringend notwendig. Wirtschaftlicher Wachstum um jeden Preis geht auf Kosten von Mensch und Natur.

Energiewende:

DIE LINKE kämpft für einen ökologischen Umstieg, hin zu erneuerbaren Energien, für den Klimaschutz, umweltschonende Mobilität und Energieeffizienz. Die Vormachtstellung von Großkonzernen in der Energieversorgung muss dringend beendet werden!

Der Ausstieg aus Atomenergie und Kohle muss dringend erfolgen. Deshalb wollen wir einen zügigen Kohleausstieg bis spätestens 2035. Bis dahin müssen gravierende und irreparable Folgen des Abbaus begrenzt werden, indem die Erforderlichkeit der Vorhaben gründlich überprüft werden.

Den Ausstieg aus der Atomkraft möchten wir im Grundgesetz verankern, den Im- und Export von Uranbrennstoffen zum Betrieb von Atomkraftwerken und von Atommüll verbieten. Kosten für den Rückbau, sowie die Entsorgung und Endlagerung müssen den Konzernen in Rechnung gestellt werden.

Fracking und auch die unterirdische Verpressung von CO2 muss ausnahmslos verboten werden!

Regional auf erneuerbare Energien zu setzen, heisst für uns aber auch weg von der “Vermaisung” ganzer Landstriche!

ÖPNV

Einer weiteren Umweltbelastung durch den Individualverkehr wollen wir durch mehr Alternativen wie verbesserte Bus- und Bahnverbindungen und den Ausbau von Radwegen entgegentreten. Auch die Pendlerpauschale möchten wir in eine gerechte Mobilitätszulage umwandeln, um Alternativen zum individuellen PKW-Verkehr reizvoller zu gestalten.

Regional bedeutet das, den Schienenausbau zu forcieren, neue ÖPNV Konzepte, wie z.B. Flexibusse zu fördern und vor allem auch für Sozialtickets bis hin zum kostenfreien ÖPNV einzutreten.

Landwirtschaft

Unser Ziel ist es, eine, auf das Gemeinwohl und ökologisch ausgerichtete Landwirtschaft zu fördern und einen gerechten Umgang mit, Mensch, Tier und Natur sicherzustellen. Anbausysteme die Boden, Tiere und Pflanzen berücksichtigen und die Artenvielfalt erhalten, müssen zur Regel werden, ebenso wie die Rückkehr zu alten Sorten. Regionale Landwirtschaft, weg vom Export und der Überproduktion für Exporte, ist uns ein Anliegen.

Hierzu gehört es, regionale Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen zu schaffen, sowie den Ökolandbau zu fördern und den Anbau und Handel von gentechnisch veränderte Futtermittel und Pflanzen, sowie besonders umweltschädliche Pestizide wie z.b. Glyphosat, zu verbieten.

Artgerechte Tierhaltung, auch in der Landwirtschaft, muss ebenso zur Normalität werden, wie das Verbot von Lebendtransporten und das Schreddern von Küken.