Pressemitteilung, Trumps Signale an Europa bezüglich des Atompaktes mit dem Iran.

DIE LINKE. Kreisverband Ansbach / Weißenburg-Gunzenhausen steht klar für Frieden und Abrüstung.

Trump will die atomare und weltpolitische US-Vorherrschaft eisern aufrecht erhalten und setzt sich damit über alle anderen Staaten Hinweg.

Europa muss sich jetzt klar von der US-Führung distanzieren.
Donald Trump setzt die Europäer mit einem Ultimatum unter Druck und will das Atomabkommen mit dem Iran einseitig verschärfen und verändern.

Der Oberbefehlshaber der US-Truppen die ein atomares Potential besitzen, um die Weltbevölkerung mehrfach zu vernichten, erhebt sich über andere Staaten und will damit die US-Vormachtstellung weltweit verfestigen.

Dazu Michael Beuckert, einer der 4 gleichberechtigten Sprecher im Kreisverband Ansbach / Weißenburg-Gunzenhausen: Europa muss sich emanzipieren und darf den USA nicht weiter auf dem Weg in immer gefährlichere weltpolitische Situationen weiterer Eskalationen folgen. Wer für den Frieden einstehe, müsse auf Verhandlungen und Gespräche setzen. Die USA rüsten selbst – auch atomar –massiv auf und schreiben dazu allen anderen Staaten auf der Welt ihre Rolle vor. Dies gefährdet den Frieden weltweit.

Nur eine internationale Abrüstung und Ächtung aller atomarer Waffen könne die Lösung sein, so Beuckert weiter. Einer der nötigen Schritte europäischer Politik sei die Auflösung der NATO, wofür die DIE LINKE. stehe. Der erste Schritt muss der Austritt aus der NATO sein.

Für den Landkreis Ansbach bedeute dies dann den Abzug aller US Truppen und eine friedliche Umwidmung des US-Militärgeländes in Katterbach, sowie auch in Illesheim, in unserem Nachbarlandkreis Neustadt a.d. Aisch- Bad Windsheim. Der Kreisverband werde weiterhin u. A. die Bürgerinitiative „Etz langt`s“ in Ihren Forderungen unterstützen. Bayern und damit auch unser Landkreis darf nicht weiter in das kriegsfördernde Treiben der USA einbezogen werden. Wir brauchen keine Hubschrauberstützpunkte, die als Sprungbrett für die Truppenbewegungen in Richtung russischer Grenze dienen.

Frieden ist einer der entscheidendsten und wichtigsten politischen Themenpunkte in unserer Zeit und der Kreisverband Ansbach / Weißenburg-Gunzenhausen werde sich auch dafür einsetzen, dass sich unter anderem der Abzug des US-Militärs von allen bayrischen Stützpunkten im Wahlprogramm der Partei DIE LINKE. zur bayrischen Landtagswahl entsprechend wiederfinden wird, so Beuckert abschließend.

15-01-2018

Rothenburgs OB reagiert auf die Anfrage des Kreisverbandes DIE LINKE. Ansbach / Weißenburg-Gunzenhausen.

DIE LINKE. stellte am 07.12 mittels einen offenen Briefes an alle Fraktionen des Rothenburger Stadtrates den Antrag unter Anderem auf den stadteigenen, sowie den Flächen der Hospitalsstiftung auf den Einsatz von Pestiziden, insbesondere Glyphosat zu verzichten.

OB Walter Hartl dazu: Die Stadt verwende keine Pestizide. Inwieweit es festgeschrieben werden kann, auf verpachteten Flächen ein Verbot auszusprechen, wird geprüft. Der Stadtrat will dazu auch von den verschiedenen Verbänden eine Stellungnahme einholen, inwieweit sich andere Pestizide auf die Biodiversität auswirken.

Mit der Stadtgärtnerei sei darüber hinaus vereinbart, dass verstärkt bienen- und insektenfreundliche Blühflächen angelegt werden, wie im Schreiben unter Punkt 5 gefordert.

Dazu DIE LINKE. Kreissprecher Michael Beuckert: Gleiches sollte für alle Landkreiskommunen gelten. Die öffentliche Hand sollte Vorbild für schadstoffarmen Einsatz auf landwirtschaftlichen Flächen sein“

Das Herbizid steht im Verdacht, in hohem Maße für das Insektensterben verantwortlich zu sein und beim Menschen Krebs verursachen zu können.

Der Kreisverband Ansbach / Weißenburg – Gunzenhausen der Partei DIE LINKE. fordert nach den Aussagen von Ansbachs Oberbürgermeisterin bei der jüngsten Bürgerversammlung, sowie der Stellungnahme der Stadt Rothenburg das Pflanzengift nicht einzusetzen, in diesem Zusammenhang Landrat Dr. Jürgen Ludwig auf, weitere Maßnahmen für den Verzicht auf Glyphosat und Pestiziden im Landkreis Ansbach zu treffen.

Als Landrat einer konservativ-christlichen Partei, müsse es in seinem originären Interesse liegen die Menschen und Natur im Landkreis, im Sinne der Schöpfung zu bewahren und vor jedes andere Interesse zu stellen.

Beuckert schlägt desweiteren ein Anreizsystem vor um, die von Landwirten im Privatbesitz bewirtschaftete Flächen vor den Ackergiften zu schützen: „DIE LINKE. sieht für eine nachhaltige Regionalentwicklung auch den Landkreis in der Pflicht, Landwirte, die auf Pestizid- und vor allem Glyphosateinsatz verzichten möchten zu unterstützen.“

29-12-2017

Weihnachtsaktion Klinik Rothenburg

Es herrscht Pflegenotstand – es fehlen in Deutschland ca. 100.000 Pflegekräfte. Nur einige der gravierenden Folgen: fehlende Zuwendung für die Patienten, mangelnde Hygiene, Überlastung bis zur gefährlichen Pflege und zum persönlichen Burn-Out. Klinken sind durch mangelnde Finanzierung in Schieflage geraten. Die Geburtshilfe ist in Gefahr, bayernweit wurden ca. 35 Geburtsstationen geschlossen. Fallpauschalen führen zu unnötigen Operationen.

Gemeinsam mit unserem krankenhauspolitischen Sprecher im Bundestag, MdB Harald Weinberg, setzen wir uns für eine gesetzliche Mindestpersonalbemessung in Gesundheitseinrichtungen, sowie für die Sicherung der Klinikstandorte im gesamten Verbund ein.

Zudem will DIE LINKE. Kreisverband Ansbach / Weißenburg-Gunzenhausen mit der Aktion vor dem Klinikum darauf aufmerksam machen, dass Personalabbau und Auslagerungen von Bereichen die Krise bei ANregiomed nicht lösen werden und dass alle Krankenhäuser im Verbund zum Einen, eine wichtige Rolle für die Bevölkerung und zum Anderen als Arbeitgeber in der Region eine wichtige Rolle spielen und nicht rein betriebswirtschaftlich betrachtet werden dürfen.

Wir laden Sie als Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein zur

Weihnachtsaktion an der Klinik Rothenburg“ am Freitag, 22.12.2017, ab 13.00 Uhr, Ansbacher Straße 131, 91541 Rothenburg o.d.T.

Für Fotos und Interviews besteht Gelegenheit.

19-12-2017

Pressemitteilung zum Thema Geburtshilfe.

DIE LINKE. Kreisverband Ansbach / Weißenburg – Gunzenhausen: Staatsregierung reagiert spät auf die Schließungswelle bei der Geburtshilfe Dazu meint Kreissprecher Beuckert: “ANregiomed soll jetzt Anträge für Sicherungszuschläge für Geburtsstationen in Rothenburg und Dinkelsbühl vorbereiten” Der Landkreis soll auch die Förderung von Geburtshäusern in unterversorgten Regionen prüfen. “In den letzten acht Jahren wurden in Bayern 35 Geburtsstationen geschlossen, darunter auch in Neuendettelsau. Darauf hat etwa unser Ansbacher Bundestagsabgeordneter Harald Weinberg mehrfach hingewiesen. Die Staatsregierung reagiert auf diese Schließungswelle im ländlichen Raum spät. Es ist zwar mehr als fraglich, ob die nun kurz vor der Landtagswahl versprochenen Mittel ausreichen, damit Frauen auf dem Land auch in Zukunft gut umsorgt und wohnortnah Kinder zur Welt bringen können. Dennoch sind die Sicherungszuschläge ein richtiger Schritt, den MdB Weinberg als ein Mosaikstein für den Erhalt der Gesundheitsversorgung angeregt hat.” So kommentiert der Kreissprecher der Partei DIE LINKE. im Landkreis Ansbach, Michael Beuckert (Rothenburg), die gestrige Veröffentlichung des “Zukunftsprogramms Geburtshilfe Bayern”. Beuckert weiter: “Die Geburtsstationen in Rothenburg und Dinkelsbühl sind für die Menschen im Landkreis elementar für die Grundversorgung. Daher muss ANregiomed jetzt rasch einen Antrag auf Sicherungszuschläge stellen.” Gleichzeitig müsse der Landkreis mit den Pauschalzuweisungen in Höhe von 40,- Euro pro Geburt sorgsam und vorausschauend umgehen. Möglich sei laut der LINKEN auch eine Förderung von Geburtshäusern in medizinisch unterversorgten Planungsregionen wie Ansbach-Nord, Feuchtwangen oder Wassertrüdingen.

07-12-2017

Offener Brief: Glyphosateinsatz verbieten

Offener Brief: Verbot von Glyphosateinsatz und Verzicht auf Pestizideinsatz auf öffentlichen, sowie landwirtschaftlich genutzten Flächen der Stadt Rothenburg ob der Tauber sowie Flächen der Hospitalstiftung zum Heiligen Geist.

Sehr geehrter Oberbürgermeister Hr. Hartl, sehr geehrte Vertreter der Fraktionen im Rothenburger Stadtrat, sehr geehrte Vertreter der Presse.

Ich möchte Sie als Bürger der Stadt Rothenburg ob der Tauber, sowie Kreissprecher des Kreisverbandes Ansbach / Weißenburg-Gunzenhausen DIE LINKE., bitten folgenden Themen zu behandeln und den nachfolgenden Antrag im Stadtrat zu beschließen:

Die Stadt Rothenburg ob der Tauber, sowie die Hospitalstiftung zum Heiligen Geist verpflichten sich:

  1. Ab sofort, bei Abschluss von Pachtverträgen für städtische Flächen, sowie Flächen der Hospitalstiftung und bei der Verlängerung von Pachtverträgen eine Klausel einzufügen, mit der sich die Pächter zu einem vollständigen Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden und insbesondere glyphosathaltigen Mitteln auf diesen Flächen verpflichten.
  2. Diese Vorgabe auch bei Verträgen umzusetzen, die eine automatische Verlängerung für den Fall vorsehen, dass keine Kündigung seitens des Pächters erfolgt.
  3. Ab sofort auf allen kommunalen Flächen (Kulturland sowie Nichtkulturland) keine chemisch-synthetischen Pestizide (Pflanzenschutzmittel) insbesondere kein Glyphosat einzusetzen.
  4. Private Dienstleistungsunternehmen, die den Auftrag zur Pflege öffentlicher Flächen erhalten, ebenfalls zu einem Pestizidverzicht, insbesondere Glyphosatverzicht zu verpflichten.
  5. Bienen- und insektenfreundliche Blühflächen oder Projekte auf ihren Flächen zu fördern.
  6. Bürger*innen über die Bedeutung von Biodiversität, in der Stadt und auf Flächen der Hospitalstiftung zum Heiligen Geist, informiert und gleichzeitig Möglichkeiten zum Schutz von Bestäubern wie Bienen und Wildbienen sowie giftfreie Maßnahmen beim Gärtnern aufzeigt.
  7. Öffentlichkeitswirksam an Landwirte und BürgerInnen zu appellieren, auf den Einsatz von Pestiziden und insbesondere Glyphosat auch auf privaten Flächen zu verzichten.

Begründung:

Pestizide, insbesondere Glyphosat sind ein Verhängnis für die Tier- und Pflanzenwelt, damit auch für den Menschen. Nicht nur die unerwünschten Wildkräuter werden beseitigt, sondern auch Honigbienen, Wildbienen, Schmetterlinge und Fledermäuse. Pestizide schädigen und töten Insekten und Wildkräuter direkt oder sie dezimieren ihren Lebensraum und ihre Nahrung.

Von den fast 600 Wildbienen-Arten in Deutschland steht rund die Hälfte auf der Roten Liste. Dabei sind blütenbesuchende Insekten unentbehrlich für die Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen. Sie erhalten die Pflanzenvielfalt und sichern landwirtschaftliche Erträge und damit unsere Ernährung.

Die Aufnahme des Wirkstoffes Glyphosat wirkt für Bienen als auch für andere Insekten tödlich.

Das dramatische Insektensterben der letzten Jahre ist u.a auf den Einsatz von Glyphosat

zurückzuführen und hat laut mehrerer wissenschaftlicher Studien katastrophale Wirkungen auf

die Nahrungsmittelproduktion. Darüber hinaus hat die Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft.

Die Stadt Rothenburg ob der Tauber sollte eine Vorreiterrolle für Umwelt und Klimaschutz in der Region einnehmen, sie sollte nicht nur ein soziokultureller Ort der Vielfalt sein, sondern auch ein ökologischer Ort der Vielfalt.

Mit solidarischen Grüßen

Michael Beuckert

07-12-2017

Schließen