Mehr Pflege ist besser für uns alle – Gesundheit ist keine Ware, Patienten sind kein Geschäft“

ANregiomed: LINKE in der Diskussion mit Bürgern, Betroffenheit am Infostand.

„Heilst du noch oder schließt du schon?“ steht auf einem der Plakate, das Die Linke vor ihrem Infostand auf dem Boden ausgebreitet hat. Daneben 12 Papierhäuser.

„12 Kliniken und 35 Geburtsstationen mussten in Bayern seit 2009 schließen. Welche Veränderungen erwarten uns im Landkreis Ansbach? Die Unsicherheit der Pflegekräfte und der betroffenen Bürger, durch die öffentlichen Diskussionen in der jüngsten Zeit sind groß.“, kommentiert die Kreissprecherin der Partei Die Linke für den Landkreis Ansbach, Janina Schubert.

DIE LINKE informierte am vergangenen Samstag mit einem Infostand zum Thema Pflegenotstand, Klinikschließungen und der problematischen Situation um die Geburtsstationen in Bayern am Stadthaus in Ansbach.

Die Bevölkerung in Ansbach und im Landkreis zeigt sich verunsichert durch die unklare Linie, die im ANregiomed Klinikverbund seit Jahren herrscht. Schubert weiter: „In den persönlichen Gesprächen, die ich geführt habe, waren Unmutsbekundungen über die verfehlte Klinikpolitik an der Tagesordnung.“

Auf großes Interesse stieß der Hinweis auf die Respect Kino Veranstaltung am kommenden Dienstag. Um 19:30 Uhr ist in den Kammerspielen „Der marktgerechte Patient“ zu sehen. Anschließend gibt es eine Diskussion mit Dr. Gerhard Sontheimer, Vorstand ANregiomed und Harald Weinberg MdB, Sprecher des Volksbegehrens „Stoppt den Pflegenotstand“ und des Bündnisses „Krankenhaus statt Fabrik“.

„DIE LINKE wird weiterhin an der Seite der Pflegekräfte und Bürger stehen. Wir setzen uns für politische Systemveränderungen ein und kämpfen vor Ort für den Erhalt der Kliniken und Geburtsstationen.“, so Vorstandsmitglied Der Linken Michael Beuckert.