Schubert: „Es geht um Pflege und Gesundheit für die Menschen der Region first“
Appell: Unerträgliche Sandkastenspielchen im Verwaltungsrat beenden.

Im schwelenden Streit um die medizinische Aufstellung von ANregiomed mahnt der Kreisverband der LINKEN zu geschlossenem Auftreten gegenüber Land und Bund: „Die Regierungen in Berlin und München machen es Krankenhäusern im ländlichen Raum immer schwieriger, bestehen zu können. Den Landkreis Ansbach als flächenmäßig größte Gebietskörperschaft im Freistaat betrifft das im Besonderen. Das Ziel muss klar sein, die Versorgung in der Fläche zu garantieren. Mit Blick auf den Herzkatheter heißt das, Bereitschaften in Ansbach, Neuendettelsau und Rothenburg vorzuhalten“, erklärt Kreissprecherin Janina Schubert.
Dafür bedürfe es einer bedarfsorientierten Finanzierung von Land und Bund. Und zwar für die gesamte Region, betont Schubert: „Es geht nicht um Ansbach first oder Rothenburg first. Es geht um Pflege und Gesundheit für die Menschen in der Region first.“ Um ihrer Verantwortung für das Gemeinwesen endlich nachzukommen, müssten die Verwaltungsräte von ANregiomed endlich ihre unerträglichen Sandkastenspielchen auf dem Rücken der Bevölkerung beenden, appelliert DIE LINKE.

12-02-2019