Wohnungen mit sozialer Bindung zu veräußern hat Tradition in der CSU!

Sozialer Wohnungsbau ist ein brennendes Thema, gerade in den Zeiten sozialer Spaltung und populistischer Hetze.

“So richtig Herrn Schalks Analyse eines extremen mangels an bezahlbarem Wohnraum in Ansbach ist, so unredlich ist es, sich und die CSU dafür aus der Verantwortung zu nehmen”, erklärt der Kreissprecher der LINKEN und Direktkandidat für die Landtagswahl, Michael Beuckert.

Immerhin sei es doch die CSU im Ansbacher Stadtrat gewesen, die gemeinsam mit der SPD sämtlichen kommunalen Wohnungen verscherbelt hat. Diese fielen nun aktuell aus der Sozialbindung; das führe zu einem massiven Anstieg der Mieten.


Uwe Schildbach, Direktkandidat für den Bezirkstag und Stadtrat in Ansbach ergänzt: “Die Offene Linke im Ansbacher Stadtrat hat im März 2016 den Wiederaufbau einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft beantragt. Erst nach langem Zögern und Zaudern schloss sich die CSU im November 2016 diesem Ansinnen an. So ging wertvolle Zeit verloren. Jetzt gilt es, nicht nur bezahlbaren Wohnraum anzukündigen, sondern auch rasch zu schaffen.”

„Populisten nutzen den Mangel an bezahlbaren Wohnraum nur allzu gerne und versuchen die Gesellschaft hier weiter zu spalten und davon zu profitieren“. Für ein soziales Miteinander sei die Befriedung elementarer Bedürfnisse wie z.B. angemessenes Wohnen unabdingbar. In der bayrischen Verfassung ist das Anrecht auf eine angemessene Wohnung für alle Bewohner Bayerns im Artikel 106 verankert. „Die Politik ist an die Verfassung gebunden und sollte sich ihrer auch verpflichtet fühlen“, so Beuckert abschließend.

17-09-2018