Mehr Pflegekräfte statt Millionen für die Beraterindustrie“

Personalnotstand im patientennahen Bereich immer gravierender

„Die Beauftragung von Beratungsunternehmen mit dem alleinigen Ziel, noch mehr Personal in den Krankenhäusern abzubauen, ist eine Farce. Mit den Summen, die Vorstand und Verwaltungsrat in den vergangenen Jahren für externe Beratungen, die nicht gefruchtet haben, verpulvert haben, könnte man dutzende Beschäftigte im Pflegedienst finanzieren“, kommentiert der Kreissprecher der Partei DIE LINKE für den Landkreis Ansbach, Michael Beuckert.

DIE LINKE erinnert daran, dass der Personalnotstand in den patientennahen Bereichen immer gravierender werde. Bayernweit fehlten laut Erhebungen der Gewerkschaft ver.di rund 15.000 Stellen in Kliniken. Auch bei ANregiomed äußere sich die angespannte Situation in immer mehr Überlastungsanzeigen. Kreissprecher Beuckert fordert daher: „Wir brauchen mehr Pflegekräfte anstatt noch mehr Millionen für die Beraterindustrie zu vergeuden.“

Auch die Bevölkerung in Ansbach und im Landkreis zeige hier keinerlei Verständnis, so Beuckert weiter. In persönlichen Gesprächen, die er mit Bürgern führt, seien Unmutsbekundungen über die verfehlte Klinikpolitik an der Tagesordnung, die Forderung nach politischer Verantwortungsübernahme und Konsequenzen im Verwaltungsrat werde lauter.

02-07-2018